Wandern in der Toskana
Wer je über duftende Wiesen gestapft ist, den Sonnenuntergang in der Toskana erlebt oder im Herbst die glasklare Aussicht weit übers Land genossen hat, versteht, warum der Marsch durch die Maremma so beliebt ist. Zu gewinnen gibt es dabei allerdings nur eins: die Erkenntnis, mit dem Gelände auch sich selbst bezwungen zu haben.
"Ränzlein voll Frohsinn... ... es fallen deine Sorgen wie Nebel von dir ab", dichtete Theodor Fontane, als er den Wanderstab nahm. Heute heißt die Hauptsorge zwar Stress, aber wer, aus grauer Städte Mauern kommend, durch Wald und Flur zieht, fühlt sich ziemlich unbeschwert. Durch das zügige Gehen werden wie bei jeder Ausdauersportart vermehrt Endorphine produziert, die körpereigenen Glücklichmacher.
Wandern gehört sicherlich zu den schonendsten Möglichkeiten, Herz und Kreislauf zu trainieren. Zudem stärkt es durch die gleichmäßige Atmung die Lunge, beugt durch die gezielte Bewegung der Beinmuskulatur der Entstehung von Krampfadern vor, regt den Stoffwechsel an, hilft Übergewicht abzubauen und verbessert die Haltung. Weiterer Pluspunkt für den Familienurlaub in der Toskana: Ab einem gewissen Alter und bei entsprechender Vorbereitung sind die Kinder gern mit von der Partie. Überhaupt, wenn sie auf die Tour gleichaltrige Freunde mitnehmen dürfen und von klein auf gewohnt sind, dass die Füße zum Gehen da sind, halten sie schon mit sechs, sieben Jahren einen Tagesausflug durch. So können Sie auch zu Fuß die Landschaft rund um das Il Pelagone bewundern.
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http://www.toskana.de/reiseinformationen/laufen_wandern.php























